„Es wird immer eine Randsportart bleiben“

Der Frauenfussball in Österreich fristet noch immer ein Schattendasein. Bekannt ist vor allem der Club NÖSV Neulengbach, der vielen durch seine Auftritten im europäischen Wettbewerb bekannt sein wird.  Ansonsten weiß man jedoch recht wenig über den Fußball in unserem Nachbarland. 

Ich hatte die Gelegenheit mich mit einem Kenner der Szene, Kevin Bell, auszutauschen. Herausgekommen ist ein interessantes Interview. 

Seit wann interessierst du dich für Frauenfussball?

Ich interessiere mich grundsätzlich sehr für Randsportarten, wozu ich auch den Frauen-Fußball zähle. Damit gleich zu einer meiner Kernaussagen zum Thema Frauen-Fußball. Was ich jedem Interessierten stets als erstes klarmache, ist, dass man den Frauen-Fußball als eigene Sportart begreifen muss. Sobald man einen Vergleich zwischen Männer- und Frauen-Fußball herstellt, oder gar anstrebt, leiden unweigerlich Respekt und Anerkennung für die Leistungen Spielerinnen, da Frauen alleine aus anatomischer Sicht niemals „vergleichbares“ (wie Männer) leisten können.

Gab es einen bestimmten Grund, warum es gerade diese Sportart war?

Das ganz große Interesse zum Frauen-Fußball entwickelte sich bei mir im Alter von 18 Jahren, also in etwa 2008. Zu diesem Zeitpunkt war meine Schwester (damals 15 Jahre alt) nicht mehr berechtigt in Männer-Jugendmannschaften zu spielen und musste dann zu einem reinen Frauen-Klub wechseln. Sie bekam die Möglichkeit zum Serien-Meister NÖSV Neulengbach (bis heute 12 Titel en suite) zu wechseln und tat dies auch.

Welchen Stellenwert hat der Frauenfussball in Österreich?

Hier musste ich besonders lange überlegen. Der Frauen-Fußball hat wohl einen eher geringen Stellenwert. Beispielsweise wurde erst einmal wurde ein Spiel einer österreichischen Vereinsmannschaft LIVE im österreichischen Fernsehen übertragen. Es war das Champions-League-Viertelfinale des NÖSV Neulengbach gegen Tyresö (SWE) im Vorjahr.
Ein Liga-Spiel wurde noch nie gezeigt. Am letzten Saison-Spieltag, wenn der Meister feststeht, kommt zumindest jemand vom Fernsehen und fertigt einen Kurzbeitrag mit Stimmen an. In überregionalen Zeitungen finden sich übers Jahr gesehen kaum Berichte. Eine Ausnahme bildet in TV- und Print-Berichterstattung das Nationalteam. Regelmäßig werden Spiele im TV übertragen, auch die Zeitungen berichten rund um die Spiele in akzeptablem, aber geringem, Ausmaß.

Soviel zum Medien-Echo (genaueres in einer der nächsten Fragen). Auch in den Stadien herrscht oft gähnende Leere. Das Spitzenspiel (Neulengbach gegen St. Pölten) außen vor gelassen, finden sich im Schnitt 30-100 Personen zu einem Liga-Spiel ein, aber zum Großteil eher 30 als 100. Das Nationalteam bildet hier eine Ausnahme. Zu wirklich wichtigen, großen Spielen kommen schon einmal 1000 bis 2000 Fans.

Der Stellenwert ist aber in den letzten Jahren, auch durch das zutun des Verbandes gestiegen. Beispielsweise gibt es seit 2008 auch für Frauen die Möglichkeit ab dem 15. Lebensjahr ein Leistungssportler-Internat zu absolvieren, das eng mit dem ÖFB verbunden ist und mittlerweile als „Nationales Zentrum für Frauen-Fußball“ europaweit einen guten Ruf genießt.

Welches Image hat der Frauenfussball bei euch? Ähnlich wie in Deutschland, wo er lange als Lesbensport verschrieen war?

Natürlich hat auch der Sport hierzulande mit diesen Vorurteilen zu kämpfen. Es steht mir nicht dieses zu Ent- oder Bekräftigen. Schlussendlich sollte immer die sportliche Leistung der Spielerinnen im Vordergrund stehen.

Und obwohl das natürlich längst nicht bei jedem Fan der Fall ist, rückt die sexuelle Ausrichtung der Spielerinnen Gott sei Dank mehr und mehr in den Hintergrund. Aber grundsätzlich würde ich sagen, dass das von dir genannte Image auch in Österreich das am ehesten vorherrschende ist.

Findet der Frauenfussball in den Medien statt?

Hättest du mich 2008 gefragt, wäre die Antwort schlicht und einfach „Nein“ gewesen, und das mit einem dickem Ausrufezeichen! Heute, sechs Jahre später, würde ich zumindest das Ausrufezeichen weglassen, aber wohl noch immer mit „Nein“ antworten. Als angehender Journalist bemerkte ich das damals und setzte es mir zum Ziel, eine österreichweite Berichterstattung ins Leben zu rufen, was mir 2011 mit der Unterstützung der Amateur-Fußball-Plattform „fanreport.com“ auch gelang.

Leider bin ich bis heute nach wie vor der einzige Redakteur, der sich des Frauen-Fußballs annimmt. Deshalb wird auch nach wie vor nur über die „ÖFB Frauen Bundesliga“ berichtet. Sämtliche andere Ligen finden medial nicht statt.

Was es aber mittlerweile vermehrt gibt, sind kleinere, eher unregelmäßige Berichte in regionalen Zeitungen. Diese befassen sich aber verständlicherweise nur mit einem, dem regional ansässigen Klub – oftmals auch in unteren Ligen. Zusammengefasst gesagt: „fanreport.com“ ist das einzige Medium, dass sich mit der 1. Bundesliga, d.h. allen Klubs und Trainern, allen Spielen (Spielberichten, Vorschauen und Analysen!), allen Spielerinnen (Interviews, Tipprunden etc.) gleichermaßen und das im Grunde täglich auseinandersetzt.

Regionale Medien setzen sich teilweise mit ortsansässigen Klubs jeder Liga auseinander. Via Facebook, also in etwas kleinerem Rahmen, versuchen mittlerweile auch vereinzelt andere Initiatoren auf den Frauen-Fußball aufmerksam zu machen. Hier sind die Seiten Frauenfußball in Österreich und Mexxoo Austria zu nennen.

Wie sieht die Vereinslandschaft bei euch aus? Gibt es reine Frauenfussballclubs und/oder auch Frauenmannschaften größerer Männerclubs in den Ligen?

Es gibt kaum Frauen-Abteilungen innerhalb der großen Herren-Klubs. Lediglich vier Klubs (von 20) aus den ersten beiden Herren-Ligen haben eine Frauen-Abteilung. Das sind Sturm Graz, Wacker Innsbruck, der SV Horn und der SC Wiener Neustadt. Die Unterstützung für die Frauen-Sektion durch dem Trägerverein ist dabei unterschiedlich hoch. Von Sturm Graz weiß ich, dass der Klub diese voll unterstützt.

Ansonsten gibt es in den höchsten Frauen-Ligen eigentlich hauptsächlich kleine Klubs, deren männliche Sektionen teilweise ein Schattendasein in den untersten Ligen fristen. Zum Beispiel spielt die Herren-Sektion des zuletzt Zwölffachen Serienmeisters und Champions-League-Stammgastes NÖSV Neulengbach in der vorletzten Herren-Klasse.

Also es ist in unserer Bundesliga so, dass es in Wahrheit nur zwei Teams gibt. NÖSV Neulengbach (die letzten 12 Jahre jedes Jahr Meister) und FSK Simacek St. Pölten-Spratzern. Die Mannschaft stieg vor 3 Jahren auf und hat einen großen Sponsor im Hintergrund.
Am Ende der Vorsaison war der Vorsprung von Neulengbach (54 Punkte) und St. Pölten (48 Punkte) auf den Drittplatzierten SKV Altenmarkt (27 Punkte) riesengroß. Das zeigt einfach, warum in meinen Antworten hauptsächlich die beiden Top-Teams vorkommen. Die anderen 8 sind deutlich (so deutlich, dass du es dir gar nicht vorstellen kannst) unterlegen, aber alle acht auf Augenhöhe, sodass alle acht theoretisch um den Abstieg spielen.
St. Pölten versuchte seit dem Aufstieg vor drei Jahren Neulengbach vom Thron zu stoßen und hat in den letzten beiden Jahren immerhin schon die Pokal-Titel eingefahren, jeweils im direkten Duell.
In diesem Sommer ist es aber in Neulengbach zu einem Umbruch gekommen. Das Konzept von St. Pölten hat sich hingegen voll entfaltet und in der aktuellen Tabelle führt St. Pölten deutlich, auch das direkte Duell konnte man diesmal gewinnen.
Neulengbach hatte Startschwierigkeiten, aber wird am Ende wieder unter den Top zwei landen, nur diesmal, erstmals seit 13 Jahren, nicht auf Platz eins. Sie haben noch immer die doppelte Qualität der anderen acht Teams. Nur St. Pölten ist heuer unschlagbar.

Wie professionell sind die Vereine aufgestellt?

Die Vereine sind sehr amateurhaft aufgestellt, was eines der Hauptprobleme des österreichischen Frauen-Fußballs ist und sich auf mehrere Ebenen ausbreitet. Dabei spreche ich noch gar nicht von Trainern, Trainerinnen und Spielerinnen die allesamt Amateure spielen und zum Großteil für weniger als Fahrtkostenersatz spielen/arbeiten.

Folgendes Beispiel aus meiner täglichen Arbeit: Die Klubs haben kaum Presse-Abteilungen, sodass keine Informationen vom Verein regelmäßig nach außen getragen werden. Es wird deshalb auch weniger berichtet. Weil es für einen Journalisten oder Redakteur ein Riesen-Unterschied, ob er einen Text aus einer Presseaussendung verarbeiten kann oder auf Verdacht ein- bis zweimal in der Woche mit dem Verein auf eigene Initiative Kontakt aufnehmen muss um zu fragen: „Gibt es etwas Neues?“. Zumal oft nicht einmal bekannt ist, wer die Ansprechperson für solche Fragen ist.

Ich persönlich handhabe es so, dass ich mit den Trainern zweimal pro Woche telefoniere. Einmal Mitte der Woche, einmal unmittelbar nach den Meisterschaftsspielen. Aber ich habe für fanreport.com auch nur die Frauen-Bundesliga abzudecken. Ein Redakteur eines großen, Reichweiten-starken Mediums würde nie den Hörer in die Hand nehmen und etwas – im gesamtem Sport-Kosmos – so unbedeutendes wie Frauen-Fußball zu recherchieren. Eine Presse-Äusserung würde er aber vielleicht verarbeiten. Ich bin der Meinung, die Presse gehört mehr gefüttert.

Das es diese Funktionäre in einem Verein aber nicht gibt, kann kein Vorwurf sein, den die Klubs haben kein Geld um diese zu bezahlen. Und wie schwer es ist ehrenamtliche Funktionäre zu finden, die noch dazu wissen, wie Presse-Arbeit funktioniert ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Gibt es in Österreich Profi-Spielerinnen?

Aufgrund des nicht vorhandenen Medien-Interesses, des kaum vorhandenen Fan-Interesses, der schlechten Vermarktung des Frauen-Fußballs an sich und des damit einhergehenden Sponsoren-Desinteresses, wird es in Österreich in absehbarer Zeit keine Profi-Spielerinnen im wahrsten Sinne des Wortes geben. Sicherlich gibt es die ein oder andere Schülerin oder Studentin bei den Top-Klubs Neulengbach und St. Pölten (deshalb Top-Klubs, weil die meisten Sponsoren-Gelder zur Verfügung), die ein bisschen Geld verdient. Aber diese als Profi zu bezeichnen führt die Diskussion ad absudrum.

Was es gibt, sind ÖFB-Nationalspielerinnen, zB Viktoria Schnaderbeck (FC Bayern München), die im Ausland annehmbar verdienen und nur geringfügiger Tätigkeiten nachgehen müssen (oder sparsam sein müssen) um vom Fußball leben zu können. Oder so wie Nina Burger (Neulengbach), die jetzt einige Monate bei den Houston Dash in der US-Profiliga tätig war.
Kurz gesagt: In Österreich gibt es keine Profis, das wird sich (vermutlich) nie ändern. Legionärinnen können Profis sein und sind das teilweise sogar schon.

Wie ist die Liga gegliedert? Ist eure  erste Liga eingleisig und wie bauen sich die unteren Ligen auf?

Unsere Liga funktioniert nach dem in Europa gängigen System für Fußball-Ligen mit einer Bundesliga und weiteren pyramiden-artigen Abstufungen.

Die „ÖFB Frauen Bundesliga“ besteht aus zehn Teams von denen eines absteigt. Darunter gibt es zwei „2. Ligen“, eine für Ost- und eine für West-Österreich. Die beiden Meister spielen um den durch den Abstieg eines Bundesliga-Klubs freiwerdenden Platz im Oberhaus.
Unterhalb der zweiten Ligen hat fast jedes unserer neun Bundesländer eine eigene Frauenliga. Den Meistern ist es, über Relegationssysteme möglich, in die 2. Liga aufzusteigen. In den großen Bundesländern gibt es darunter noch weitere Ligen.

Besonderheit: Jede Bundesliga-Mannschaft braucht eine „B-Mannschaft“, die als eigenes Team in einer der unteren Ligen einsteigt und eigenständig agiert, aber natürlich nur bis zur 2. Liga aufsteigen darf. (Was im Falle von Neulengbach, St. Pölten, Sturm Graz, Landhaus, Altenmarkt, Wacker Innsbruck auch tatsächlich so ist).

Wie viele Menschen sehen im Schnitt Spiele der Liga/Nationalmannschaft?

Liga: 30-100. Aber Neulengbach gegen St. Pölten sehen je nach Tabellen-Situation 400-700.
Nationalteam: 1000-2000. Der Rekord liegt meines Wissens nach bei rund 2.500.

Gibt es Fanclubs/Gruppen von Vereinen in der Liga?

Wenn man Fanclubs wie „Mütter der Mädels der 1. Mannschaft“ als Fanclubs bezeichnen will, dann: Ja. Sonst: Nein.

Wie stark schätzt du Liga im Vergleich zu anderen europäischen ein?

Deutschland, Spanien, Italien, die skandinavischen Ligen sind uns sehr viel, oder zumindest einiges Vorraus und aufgrund des finanziellen Aspekts wohl unerreichbar. Aber: Vielen Nachbarn wie beispielsweise Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien und auch der Schweiz sind wir wohl voraus. Das zeigen auch die direkten Vergleiche in Testspielen und Champions-League-Duellen.

Wie siehst du die aktuelle Entwicklung in Liga und Nationalmannschaft?

Seitdem es das „Nationale Zentrum für Frauen-Fußball“ gibt, das heißt, seitdem sich der ÖFB etwas mehr um den Frauen-Fußball kümmert, ist schon eine Entwicklung da. Insbesondere ist dies an der Nationalmannschaft zu erkennen, die mittlerweile doch recht nahe dran ist, sich für ein Großereignis zu qualifizieren. Ich habe einmal einen Gastkommentar zu diesem Thema geschrieben Es gibt aber noch so viel zu verbessern. (Anm.: Der Gastkommentar ist unter http://mokant.at/1307-gastkommentar-frauenfussball-html/ nachzulesen)

Gibt es aus deiner Sicht Spielerinnen, die noch von sich Reden machen werden?

Allen voran die – auch den Medien bekannten – Legionärinnen vom FC Bayern München. Carina Wenninger, Viktoria Schnaderbeck und Laura Feiersinger, die Stammspielerinnen beim Klub und im Nationalteam sind und obendrein noch sehr jung sind.
Nina Burger vom NÖSV Neulengbach war in der abgelaufenen Saison für die Houston Dash in der US-Profi-Liga „NWSL“ tätig, eine hervorragende Referenz. Besonders achten sollte man aber auf eine Reihe aufstrebender Akteurinnen, die noch in Österreich spielen. Zum Beispiel das St. Pöltener Sturm-Duo Nicole Billa/Lisa Makas, die über kurz oder lang nicht zu halten sein werden, was auch für viele Teamkolleginnen der beiden gilt. Oder Torfrau Manuela Zinsberger, die erst kürzlich zum FC Bayern wechselte und die kommende Nummer 1 im National-Tor sein wird.

Man muss eigentlich auch den Großteil der Spielerinnen des U17- und U19-Nationalteams nennen, die allesamt in der heimischen Bundesliga spielen. Sie alle sind sehr talentiert sind und einige von ihnen werden wohl mehr erreichen, als die aktuellen A-National-Spielerinnen, weil sie einfach in einem System ausgebildet wurden und gewachsen sind, in dem der Frauen-Fußball zumindest irgendeinen Stellenwert hat (zb durch „Nationales Zentrum für Frauen-Fußball“ und zunehmendem Interesse seitens des ÖFB). Das war zu Jugendzeiten von Schnaderbeck, Feiersinger, Wenninger, Burger & Co. noch deutlich anders.

Welcher österreichischer Mannschaft traust du es zu, einmal in Europa eine größere Rolle zuspielen?

Gar keiner. Das ist seit je her unrealistisch und wird immer unrealistisch bleiben. Der Einzug ins Viertelfinale der Champions League, wie er Neulengbach im Vorjahr (nach fast einem Jahrzehnt des gescheiterten Versuchs!!) gelungen ist, hatte nicht zuletzt mit Losglück zu tun, was auch der damalige Trainer immer wieder belohnte. Unter normalen Umständen wird eine Österreichische Mannschaft nicht unter den besten Acht Europas auftauchen.

Wie sieht es mit dem Verband aus? Unterstützt er die Frauen?

Diese Frage möchte ich kurz beantworten. Der Verband tut sehr viel für seine Nationalteams, aber zu wenig für die Vereine.

Was müsste sich aus deiner Sicht ändern, damit es mit dem Sport vorwärts geht?

Sehr gute Abschluss-Frage Es müsste gelingen, die Bundesliga besser zu vermarkten. Ich würde mir wünschen, dass der ÖFB offensiver wird, dass der ÖFB Kooperationen mit großen Medien-Häusern initiiert, wodurch die Liga dann in deren Berichterstattung aufgenommen werden würde und so einem breiteren Publikum präsentiert wird.

Dann sollte es gelingen einen Liga-Sponsor zu finden, dessen Budget dann auf die Vereine zu verteilen wäre. Das wäre ein weiterer Schritt zu mehr Chancengleichheit für die Teams. Im Moment spielen in Österreich zwei Vereine um den Meistertitel. Die übrigen acht spielen, ohne auch nur irgendeine Chance auf die Top 2 Ränge zu haben, jedes Jahr gegen den Abstieg.

Der ÖFB hat mit den Bemühungen um die Nationalteams (u17, u19, A-Team) gezeigt, dass in kurzer Zeit viel möglich ist. Allerdings muss ich abschließend sagen, dass das Potenzial der „ÖFB Frauen Bundesliga“ und des österreichischen Frauen-Fußballs im Allgemeinen nicht sonderlich groß ist. Selbst wenn seitens des Verbandes, seitens der Vereine die Bemühungen intensiviert werden, kann nicht sehr viel mehr Interesse für diese Randsportart – und eine solche wird Frauen-Fußball immer bleiben, geweckt werden.

 

Zu meinem Gesprächspartner

Name: Kevin Bell

geb.: 26. Juni 1990 (24 Jahre)
Wohnort: Stockerau (Niederösterreich)
abgeschlossenes Bachelor-Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Beruf: freier Journalist für LAOLA1.at, Österreichs größtes Sportportal
sowie fanreport.com, Chefredakteur Frauenfußball
Selbst aktiver Fußballer und vier Jahre lang auch Trainer.
Aber die größte Leidenschaft ist der US-Sport, vor allem Basketball.

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