Knapper Sieg bei Fichte Baruth

Das dritte Testspiel der Turbine führte die Mannschaft dieses Mal in den Landkreis Teltow-Fläming nach Baruth. Wieder war ein Vereinsjubiläum der Grund. Fichte Baruth feierte seinen 65. Jahren und wurde in der abgelaufenen Saison.

Ein Testspiel, dass mir persönlich sehr gelegen kam, lag es nur gute 30 Minuten von meiner alten Heimat und somit auch meiner Familie entfernt. So ging es für mich und meiner reizenden Begleitung nach dem Mittag gut gestärkt an den Platz an der Luckenwalder Straße.

Beim letzten Aufeinandertreffen waren die Gastgeber mit 6:1 mächtig unter die Räder gekommen. An diesem Samstag zogen sie sich hingegen besser aus der Affäre.

Ohne die U20-Nationalspielerinnen Wibke Meister, Pauline Bremer und Felicias Rauch und auch ohne die angeschlagene Julia Simic gingen die Turbine in diesen Test.

Die Abwehr organisierte an diesem Tag Inka Wesely, ihr zur Seite standen Tabea Kemme als auch Lidija Kulis. Im Mittelfeld agierten Lia Wälti als kreativer Part und Jennifer Zietz als Defensive. Über die Außen kamen am heutigen Tag Jennifer Cramer und Lisa Evans.

Den Sturm besetzen wie gewohnt Asano Nagasato, Genoveva Anonma und Natascha Andonova.

Von Beginn an war es Potsdam, welchen versuchten den Druck hochzuhalten. Doch der schwer bespielbare Platz und zahlreiche Ungenauigkeiten beim letzten Pass ließen die meisten Angriffsversuche verpuffen.Man spürte merklich das Fehlen einer Simic oder Bremer.

Dafür stand der Defensivverband an diesem Nachmittag um einiges besser, als noch beim Spiel gegen Treuenbrietzen.

Somit blieben auch die Männer den Zuschauern Zählbares schuldig. Anna Sarholz blieb über die meiste Spielzeit in Halbzeit eins beschäftigungslos- Dies sollte sich zum zweiten Durchgang ändern, aber nicht mehr mit ihr im Tor.

Vanessa Fischer kam zur zweiten Halbzeit ins Spiel und absolvierte ihre erste Partie bei den Profis. Die 18-Jährige machte dabei eine gute Figur und war das ein ums andere Mal gefordert. Zweimal lief sie gut raus und bewahrte ihr Team kurz vor Schluss noch vor einem Gegentor.

Ebenfalls eingewechselt wurde Victoria Krug, die ebenfalls sehr ordentlich spielte, als auch Ingrid Wells, Jenny Hipp und Neuzugang Magdalena Szaj, die aber erst kurz vor Schluss ins Spiel kamen und somit eine gerechte Beurteilung schwierig war. Alle drei machten aber keinen entscheiden Fehler und fügte sich ordentlich ein.

Ein Tor fiel am Ende aber doch noch. Zunächst wehrte zwar der Baruther Schlussmann einen Schuss von Cramer noch gut ab, danach war er aber gegen den Lupfer von Anonma machtlos.  Es sollte das Einzige an diesem Tag bleiben.

Von der Attraktivität konnte diese Partie nicht mit der Begegnung beim TSV mithalten. Geschuldet war dies unter anderem dem Platz, den fehlenden Spielerinnen, aber auch der Tatsache, dass die Mannschaft am Abend zu vor schon beim FC Schradenland angetreten war.

Was offensiv an diesem Tag schlechter harmonierte, wirkte dafür in der Defensive um einiges besser und ansprechender. Die Mannschaft stand kompakter und ließ weniger Möglichkeiten zu, bis auf jede die durch einfache Schnelligkeitsvorteile erreicht wurde.

Wesely als Abwehrchefin löste ihre Aufgaben ruhig und gelassen und stand so gut wie immer richtig. Nur einmal geriet ein Rückpass per Kopf etwas kurz, doch Fischer war zur Stelle.

Am 16. August trifft man in Deetz (Potsdam-Mittelmark) auf den FF USV Jena. Im letzten Jahr ein echter Wahrsager über den tatsächlichen Leistungsstand der Mannschaft. Auch in diesem Jahr wird dieser Test wohl am ehesten klären können, wie gut die Form des Teams wirklich ist.

Anstoß ist um 15 Uhr im Deetzer Parkstadion. Es handelt sich im Übrigen nicht nur um ein  Testspiel sondern um ein Benefizspiel zu Gunsten des Brandenburger Frauenhauses.

 

9. August 2014, 16 Uhr
SV Fichte Baruth – 1. FFC Turbine Potsdam 0:1 (0:0)

Aufstellung 1. FFC Turbine Potsdam:
Sarholz (46. Fischer) – Kemme (80. Wells), Wesely, Kulis – Evans (65. Krug), Zietz, Wälti, Cramer (80. Szaj) – Nagasato (80. Hipp) – Anonma, Andonova

Tor: 0:1 Anonma (80.)

 

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