Testspielserie: SG Saarmund 

Der Testspielsommer ist eröffnet. Insgesamt acht Mal wird Turbine vor dieser Saison testen um nach der perfekten Formation zu suchen. Bei einigen Testspielen werde ich live vor Ort sein und in einer Serie darüber berichten

Teil 2: SG Saarmund

Gastgeber:

Die SG Saarmund liegt in der Nähe von Potsdam und Ludwigsfelde. Der Gegner war die erste Männermannschaft des Vereins und spielt in der Kreisoberliga.

Taktik:

Beim dritten Testspiel lief die Potsdamer Mannschaft taktisch leicht verändert suf. Statt mit dem traditionellen Dreier-Sturm wurde dieses Mal mit zwei Stürmerinnen und Doppel-Sechs agiert.
Im Schema entsprach dies einem 3-2-3-2.

Aufstellung:

 

Erste Halbzeit
 

Zweite Halbzeit

Im Laufe der Halbzeit kam Svenja Huth für Patricia Hanebeck zurück ins Spiel. Zudem wurde Amela Kršo für Jolanta Siwínska eingewechselt.

Ergebnis:

3:3. Tore durch Schwalm, Rauch und Huth.

Tor:

Über die gesamte Spielzeit durfte sich Vanessa Fischer beweisen. In der ersten Halbzeit bewahrte sie ihr Team mit zwei sehr guten Paraden vor einem Rückstand. Auch im zweiten Durchgang spielte sie fehlerfrei und zeigte eine ansprechende Leistung. An den drei Gegentoren war sie schudlos.

Abwehr:

Die Abwehr mit Inka Wesely, Johanna Elsig und Jolanta Siwínska spielte, wie schon im ersten Testspiel, über weite Strecken fehlerfrei. Gelegentliche Unsicherheiten löste man im Kollektiv und mit einem guten Stellungsspiel.

Zur 2. Halbzeit rückte Wesely in die Mitte und auf außen spielten Victoria Krug und Lidija Kulis. Diese Dreierreihe konte nicht die Sicherheit der ersten Formation ausstrahlen. Durch einige Abspielfehler brachte man sich immer wieder selbst in Bedrängnis.

Mittelfeld:

Das Zusammenspiel im Zentrum funktionierte auch mit der Doppel-Sechs sehr gut. Sowohl Elise Kellond-Knight als auch Patricia Hanebeck spielten kluge Pässe in die Spitze. Drei Wochen vor Saisonstart harmonisiert die Kreativzentrale schon ordentlich. Über die Außen durften die WM-Fahrerinnen Tabea Kemme und Bianca Schmidt ran. Gerade Schmidt merkte man sichtlich an, dass sie noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war.

Für die zweiten 45 Minuten wurde in diesem Taktikfeld ordentlich durchgemischt. Bis auf Hanebeck wurde die gesamte Mittelfeldreihe getauscht. Der neuen Doppel-Sechs gelang es nicht die gleiche Souveränität auszustrahlen, was aber nicht verwundert mit einer Stefanie Draws, welche aus einer langen Verletzungspause zurückkehrt und Asano Nagasato, da dies nicht ihre gewohnte Position ist.

Sturm:

Svenja Huth und Ilaria Mauro spielten in Halbzeit eins sehr guten Fußball. Teilweise waren schon schöne Kombinationen zu sehen. Gerade Mauro hatte mindestens zwei Mal die Führung auf dem Fuß, verpasste es aber ihre Leistung mit einem Tor zu belohnen.

Was an Effektivität im ersten Durchgang fehlte, setzte der neu formierte Sturm besser um. Viktoria Schwalm, Felicitas Rauch und Svenja Huth gelangen drei Treffer für Turbine.

Beste Spielerin:

Für mich an diesem Nachmittag Viktoria Schwalm. Die Potsdamer Nachwuchsspielerin mausert sich langsam zu einer echten Alternative im Sturm. Sie spielt unbekümmert und versucht sich auch mal am Torschuss.

An Huth und Mauro wird sie wahrscheinlich zunächst nicht vorbei kommen, aber gerade bei der Aufstellung mit zwei Stürmerinnen brachte sie ordentlich Schwung in die Partie und belebte das Offensivspiel.

Fazit:

Die Startaufstellung könnte durchaus auch eine Option für das erste Ligaspiel Ende August sein. Die Variante mit der Doppel-Sechs und dem Zweier-Sturm wirkte im Vergleich zum ersten Testspiel mit der 3-1-3-3 Formation gefestigter. Diese Variante bietet aus meiner Sicht mehr Flexibilität und Stabilität.

 

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