Testspielserie Teil 3: Benefiztunier in Deetz

Der Testspielsommer ist eröffnet. Insgesamt acht Mal wird Turbine vor dieser Saison testen um nach der perfekten Formation zu suchen. Bei einigen Testspielen werde ich live vor Ort sein und in einer Serie darüber berichten

Teil 3: Benefizturnier zu Gunsten der DKMS

Quelle: Facebookseite des FC Deetz

Gastgeber:

Der FC Deetz lud zum Benefizturnier zu Gunsten der DKMS ein. In einem Mini-Blitzturnier mit Turbine Potsdam, dem FF USV Jena und Sparta Prag.

Modus:

Der Modus lautete Jeder-gegen-Jeden. Die Spiele wurden über 45 Minuten ausgetragen.

Taktik:

Zum dritten Mal in Folge lief Potsdam mit dem taktischen System des 3-2-3-2 auf. Das Konzept mit Zweiersturm scheint sich wohl entgültig gegenüber der Variante mit drei Stürmerinnen durchgesetzt zu haben.

Aufstellung:

erste Halbzeit

Mitte des ersten Spiels kam Nagasato für Schwalm.

 

zweite Halbzeit


Kurz vor Schluss verließ Mauro verletzungsbedingt das Spiel, es kam Huth hinein.

Ergebnis:

Gegen den FF USV Jena 3:0. Tore durch: Kellond-Knight, Huth, Mauro
Gegen Sparta Prag 2:0. Tore: Kellond-Knight, Rauch

Im Spiel Prag gegen Jena setzte sich Sparta mit 3:1 durch.

Tor:

Lisa Schmitz konnte nach ihren Meniskusproblemen an diesem Wochenende wieder das Tor hüten. Sie begann gegen den USV Jena, im zweiten Spiel durfte Vanessa Fischer zwischen die Pfosten. Beide Torfrauen verlebten einen recht geruhsamen Nachmittag. Die wenigen Bälle, die sie zu halten bekamen, waren sichere Beute.

Abwehr:

Die Abwehr stand über beide Spiele recht sicher obwohl diese, bis auf Jolanta Siwínska, komplett durchgewechselt wurde. Nur in wenigen Momenten hatten die Verteidigerinnen leichte Probleme, oftmals bedingt durch Abspielfehler im Vorwärtsgang.

Trotzdessen gelang es sowohl Jena als auch Prag nicht, eine hochkarätige Torchance zu kreieren.

Mittelfeld:

Zum Ende der Vorbereitung zeichnet sich immer mehr ab, dass Elise Kellond-Knight zu einer echten Führungsspielerin im Potsdamer Mittelfeld werden kann. Sie sichert sowohl in der Defensive ab und belebt darüberhinaus auch die Offensive. Neben ihr agierten Lia Wälti sowie Tabea Kemme, zu einem Bruch im Spiel führte dies aber nicht

Patricia Hanebeck und Asano Nagasato bekleideten die Spielmacherposition. Über die Außen gelang im ersten Spiel relativ wenig. Tabea Kemme spielte eher unauffällig. Viktoria Schwalm bekam oft zu ungenaue Bälle, war aber sehr bemüht.

In der zweiten Partie sah das mit Felicitas Rauch und Bianca Schmidt schon besser aus.

Das Mittelfeld wirkte an diesem Tag nicht ganz so konzentriert wie man das schon in den vergangenen Spielen gesehen hatte. Dies brachte gerade im Spiel gegen Jena, den Gegner zu der ein oder anderen Kontermöglichkeit.

Sturm:

Das Sturm-Duo Ilaria Mauro und Svenja Huth gelang jeweils ein Tor, Mauro bereitete zudem noch einen Treffer vor. Ansonsten waren beide sehr präsent, boten sich an und versuchten Lücken zu reißen. Nach einem Schlag auf das Knie musste Mauro allerdings ausgewechselt werden.

Marina Makanza war bei ihrem Einsatz bemüht und lief viel. Sie findet immer besser in das Potsdamer Spiel, auch wenn noch nicht alles funktioniert.

Beste Spielerin: Kellond-Knight

Die Australierin fügt sich immer besser in das Potsdamer Spielsystem ein. Sie entwickelt sich zu einem wichtigen Baustein, sowohl für den Offensiv- als auch Defensivbereich. Die durch sie getretenen Standards sind meist äußert gefährlich.

Auch verfügt sie über einen exzellenten Abschluss, was sie schon einige Male unter Beweis stellte.

Fazit:

Im Gegensatz zu den letzten Spielen wirkte die Potsdamer Mannschaft etwas unkonzentrierter. Einige Abspielfehler gerade in der Partie gegen Jena brachten die Hintermannschaft unnötig in Bedrängnis. Überhaupt wirkte das Spielgeschehen in der ersten Begegnung sehr hektisch, gegen Prag agierte man da schon um einiges ruhiger.

Wenn es die Potsdamerinnen schafften ihr Kurzpass-Spiel aufzuziehen, sah dies oftmals schon nach gutem Fußball aus. Leider gelang das noch zu selten.

Insgesamt wirkten die Spielerinnen etwas müde, was aber zwei Wochen vor Saisonbeginn das übliche Leistungsloch nach einer langen Vorbereitung ist.

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